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Laut UN sind durch die Corona-Krise weltweit rund 120 Millionen Jobs im Tourismus bedroht. Insbesondere für Entwicklungsländer ist das eine Katastrophe. In Afrika machte 2019 der Tourismussektor 10 Prozent aller Exporte aus.
Naturschutzarbeit in Gefahr
Rund 8 Milliarden Besuche verzeichnen Schutzgebiete auf der ganzen Welt. Natur- und Wildtiertourismus erwirtschafteten 2019 direkte Einnahmen von 120 Milliarden (World Travel and Tourism Council 2019).
Der Kollaps der Tourismusindustrie und das Ausbleiben der Besucher droht die Erfolge jahrelanger Naturschutzarbeit zunichte zu machen. Die Einnahmen für Schutzgebiete und Nationalparks bleiben aus, Wildhüter:innen können nicht mehr beschäftigt und bezahlt werden, Einnahmen aus gemeindebasierten Tourismusprojekten brechen weg und viele Familien, deren Existenzen daran geknüpft sind, leiden unverschuldet große Not. Die Mara Naboisho Conservancy in Kenia versorgte rund 600 Massai Familien. Mit dem Ausbleiben der Touristen stehen sie vor dem Nichts.
Durch fehlende Einkommen steigt unweigerlich der Druck auf Biodiversität und Ökosysteme. Um zu überleben, werden viele Menschen wieder zurück in die Wilderei oder illegale Fischerei getrieben. Die Koexistenz mit Wildtieren verläuft schon in Nicht-Krisenzeiten selten harmonisch. Der Tourismus ist hier Puffer und Ausgleich. Fehlt er und das damit verbundene Subsistenzeinkommen, sind die Menschen deutlich weniger tolerant hinsichtlich des Schutzes und Erhalts von Wildtieren und Natur.
Dass der Schutz der Biodiversität auch der beste Schutz vor Pandemien ist, rückt bei Betrachtung der katastrophalen Folgen oft in den Hintergrund. Der Zusammenhang von Landschaftsveränderungen und Naturzerstörung durch den Menschen und Entstehung und Verbreitung von Zoonosen ist lange bekannt. Der Tourismus sollte sich wie keine andere Branche motiviert fühlen, sich noch viel stärker für intakte Ökosysteme einzusetzen.
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