Die Zusammenarbeit mit Unternehmen und Finanzmarktakteuren basiert auf einem konstruktiven, ebenso kritischen wie fordernden Dialog. Der WWF versteht sich als unabhängiger Partner und behält sich stets das Recht zur öffentlichen Kritik oder vorzeitigen Beendigung der Zusammenarbeit vor, sollten Zielvereinbarungen unerfüllt bleiben oder Zweifel an der Ernsthaftigkeit des unternehmerischen Nachhaltigkeitsengagements entstehen.
Jede Form der Zusammenarbeit – von einer Kooperation zur Förderung nachhaltigen Wirtschaftens bis hin zur Unternehmensspende – ist an strenge Leitlinien gebunden. Diese Leitlinien beinhalten verpflichtende Prüfprozesse und Anforderungen, aber auch Ausschlusskriterien für eine Zusammenarbeit mit dem WWF. So arbeiten wir beispielsweise prinzipiell nicht mit Unternehmen zusammen, zu deren Kerngeschäft der Kohlebergbau oder die Förderung von Öl und Gas gehören. Auch eine finanzielle Unterstützung von diesen Unternehmen lehnen wir grundsätzlich ab.
Eine Zusammenarbeit zur Förderung nachhaltigen Wirtschaftens ist immer auf das Kerngeschäft bzw. die Kernprozesse des Unternehmens gerichtet und verfolgt messbare Ziele. Kommunikations- und Sponsoringpartnerschaften sowie Spenden wiederum knüpft der WWF an zwei Voraussetzungen: Entweder verfolgt das jeweilige Unternehmen nachweislich ambitionierte Nachhaltigkeitsziele oder seine Geschäftstätigkeit ist weitgehend frei von negativen ökologischen Wirkungen.