Rund um das Gebäudemodernisierungs-Gesetz wird über die mögliche Einführung einer Grüngasquote berichtet. Eine solche Quote führt zu einer massiven finanziellen Belastung von Verbraucher:innen ohne einen wirksamen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Eine pauschale Quote für „grüne Gase“ im bestehenden Gasnetz beschädigt fundamental die Wirksamkeit der Gesetzgebung für die Wärmewende, gefährdet Zukunftsbranchen und schafft rechtliche Unsicherheiten. Die Grüngasquote ist eine Scheinlösung, wo echte Transformation nötig ist.
Eine resiliente Wirtschaft ist entscheidend, um im globalen Wettbewerb zu bestehen und die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland langfristig zu sichern. Dafür braucht es massive Investitionen in Infrastruktur sowie in die richtigen Märkte und Technologien. Diese Investitionen können jedoch nur dann ihre volle Wirkung entfalten, wenn Bundesregierung und EU klare Ziele und verlässliche Leitplanken setzen.
Die EU-Kommission evaluiert aktuell das EU-Emissionshandelssystem (ETS 1) in Vorbereitung auf den formalen Review Mitte 2026. Im Gespräch sind dabei verschiedene Abschwächungen des ETS 1 als vermeintliche Entlastung für die europäische Industrie.
Das Wattenmeer vor der niedersächsischen Küste ist ein einzigartiges Ökosystem. Es ist Nationalpark und Teil des EU Natura 2000 - Schutzgebietsnetzwerks. Intakte Meeres- und Küstenökosysteme sind unverzichtbar für den Klimaschutz und ein zentraler Baustein für produktive Fischpopulationen.
In der Zusammenarbeit mit Unternehmen will der WWF zeigen, dass Nachhaltigkeit auch eine Chance ist. Wie solche Partnerschaften aussehen, stellen wir im WWF-Bericht „Nachhaltiges Wirtschaften“ vor.